
Am Samstag, dem 24. März 2012, ab 19.00 Uhr, veranstaltet der Präventionsverein Himmelpforten ein Konzert "Rock gegen Rechts" in der Eulsetehalle in Himmelpforten. Bisher haben zu dieser Veranstaltuing die örtlich sehr bekannten Bands Painted Neon, Mango Dip und Onastikk fest zugesagt.


Überall im Alltag trifft man mittlerweile auf rassistische und menschenfeindliche Einstellungen, egal ob in der Schule, am Arbeitsplatz, im Internet und in den Vereinen. Noenazis und ihre veralteten Ideen finden leider immer wieder Gehör. Dabei zeigen die erst kürzlich bekannt gewordenen Morde durch Neonazis, wozu rechtes Gedankengut schlimmstensfalls führt. Doch rechte Vorurteile werden nicht nur von einer kleinen extremen Minderheit am Rande der Gesellschaft vertreten, sondern von großen Teilen der Bevölkerung. Darum hat sich der Präventionsverein, unterstützt durch diverse engagierte junge Bürgerinnen und Bürger unserer Samtgemeinde dazu entschieden, erwas gegen den braunen Sumpf und rechte Gewalt zu tun. Wir wollen an zwei Unterrichtstagen am 21. und 22. März 2012 in der Porta-Coeli-Schule die Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen über die neuen Erscheinungsformen, das geänderte Erscheinungsbild, den Internetauftritt und das musikalische Auftreten der rechten Szene informieren. Als Referenten konnten wir Marcus Laube gewinnen, der im Hauptberuf bei der mobilen Jugendarbeit der Stadt Celle arbeitet. Nebenberuflich ist Laube nach diversen Zusatzausbildungen ein sehr gefragter und kompetenter Referent, der auch bundesweit für etliche Behörden tätig ist. Seit 2010 leitet Laube auch das bundesweit erste Landgzeitpersönlichkeitstraining mit Aussteigern der rechtsextremistischen Szene. Als Abschluß findet dann am Samstag das Konzert in der Eulsetehalle statt.
Die Veranstaltungen werden durch die Gemeinde Himmelpforten, die Samtgemeinde Himmelpforten und den Landkreis Stade unterstützt.
"Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass Nazis, Sexisten, Anhänger neofaschistischer Organisationen oder andere Personen, die in irgendeiner Weise der rechten Szene zuzuordnen sind, keinen Zutritt haben.Wir machen von unserem Hausrecht Gebrauch. "Diese Personen mögen lieber zuhause bleiben und über ihr eigenes Leben nachdenken"
Burkhard Bönnighausen